Pony auf Erlanger Palliativstation

Die Vorsitzende des Vereins „Lena’s Pferde“, der schwerkranken Menschen die Möglichkeit zur Begegnung mit Pferden anbietet, bat Heidi Hofmann von der WAB Kosbach um kurzfristige Unterstützung.

Nicht immer lässt der gesundheitliche Zustand einiger Patienten den ehrenamtlich organisierten Transport dorthin zu. Dies war auch der Fall bei einer Patientin der Erlanger Palliativstation, die unbedingt noch einmal ein Pferd sehen und streicheln wollte.

Da die WAB Kosbach seit einigen Jahren den von ihr betreuten  Klienten mit psychischer Erkrankung sowie den unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden tiergestützte Therapien und in diesem Rahmen Reittherapie anbietet, konnte binnen weniger Stunden das Shetland-Pony Zola von Kosbach zur Palliativstation in der Innenstadt gebracht werden.

Die tief berührende Begegnung zwischen Mensch und Tier im Kreise der Angehörigen erfolgte im Gang und auf der Terrasse.

So schwer die Situation des Abschieds auch sein mag, so befriedigend ist es, die Erfüllung eines letzten Wunsches ermöglicht zu haben. Nach diesem prägenden Erlebnis sind alle Beteiligten der Aktion sich einig, auch in Zukunft zu kooperieren, zumal die Klinik das Anliegen unterstützt.

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