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WAB Kosbach übergibt Petition an Landtagspräsidentin Barbara Stamm

Foto: Claudia Lehner, HWZ

Die WAB Kosbach betreut nicht nur Menschen mit psychischer Beeinträchtigung, sondern seit zwei Jahren auch 28 minderjährige Asylsuchende. Aus diesem Grund hat man sich der Petition einer Initiative aus Neustadt a.d. Aisch an den Bayerischen Landtag angeschlossen, die um die Erteilung von Arbeits- und Ausbildungserlaubnissen für Geflüchtete bittet.

Nach allen geleisteten Anstrengungen seitens Politik, Gesellschaft und vor allem den jungen Asylsuchenden selbst wurden vielen von ihnen Ausbildungsplätze angeboten. Da jedoch insbesondere in Bayern die Ausländerbehörden häufig die Genehmigung zum Stellenantritt verweigern, erscheint diese Petition notwendig.

Bei der WAB Kosbach betrifft diese Problematik aktuell drei von ihr betreute junge Männer.

In nur kurzer Zeit gelang es beiden Organisationen, über 1.300 Unterschriften zusammenzutragen. Diese wurden nun in München von Vertretern beider Organisationen sowie betroffenen Jugendlichen an Landtagspräsidentin Barbara Stamm überreicht.

Zahlreiche Unternehmen, insbesondere die des Mittelstands, haben auf Bitten der Politik hin Zeit, Geld und Aufwand in die Vor-Qualifizierung der jungen Asylsuchenden investiert. Nun bleiben die bereitstehenden Ausbildungsplätze unbesetzt, da angesichts der demografischen Entwicklung und des Fachkräftemangels keine anderen Auszubildenden zu finden sind.

Gleichzeitig weiß die Politik keinerlei Antworten darauf, wie dieses Problem anderweitig zu lösen wäre.

Dabei könnte die  Ausbildung von Geflüchteten wesentlich zur Fluchtursachenbekämpfung beitragen, denn im Falle einer späteren Rückkehr ins Heimatland könnten die erworbenen Kenntnisse zur wirtschaftlichen Existenzgründung beitragen und dieses Wissen weitergegeben werden.

Nun bleibt allen Beteiligten nur noch ein banges Abwarten auf die Entscheidung des Petitionsausschusses.

 

 

 

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